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Über das
Institut für Neurophysiologie

 

 

am Campus Charité Mitte

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Während über viele Jahre der Schwerpunkt dieses Instituts in der Sinnes- und Elektrophysiologie begründet war, haben die aktuellen Arbeitsgruppen einen gemeinsamen Interessensschwerpunkt an der Rolle des limbischen Systems in kognitiven Funktionen und in Krankheit. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Mechanismen zur Epileptogenese und Pharmakoresistenz sowie den zellphysiologischen Eigenschaften GABAerger Interneurone.

Die physiologischen Untersuchungen von Johannes Müller an Neugeborenen nach Asphyxie begründeten das pathophysiologische Interesse des Instituts an Epilepsie-Forschung. Dieses Interesse wurde weiter gestärkt durch die Entdeckung von elektrisch induzierten Anfällen bei Hunden durch Fritsch und Hitzig, durch dier Arbeit von Trendelenburg in den 1930er Jahren, sowie durch die Arbeit der Gruppe um Grüsser an der Freien Universität Berlin.

Neben der Forschung besteht die Aufgabe des Instituts in der Ausbildung von Medizinstudenten sowie in der Ausbildung von physiologisch/pathophysiologisch interessierten Studenten aller Fachbereiche. So bieten wir Kurse und Unterricht in der "Berlin School of Mind and Brain" und dem Studiengang "Medical Neurosciences" an. Das Institut ist stolz auf seine hohe Erfolgsquote bei der Ausbildung sowohl medizinischer als auch naturwissenschaftlicher Studenten für die experimentelle Arbeit.

Das Institut sieht sich selbst als Teil der internationalen neurowissenachaftlichen Gemeinschaft mit Studierenden, Postdocs und wissenschaftlichen Mitarbeitern aus vielen verschiedenen Nationen.