2017.03.30 - News

Schilling Prize of the German Neuroscience Association 2017 for David Owald

David Owald received the 2017 Schilling Prize of the German Neuroscience Association (NWG) for his work describing a spatio-temporal profile of synapse assembly.

The NWG awards young scientists biannually for outstanding contributions to the neurosciences.

David Owald erhält den Schilling Forschungspreis für seinen signifikanten Beitrag, den er zur Erforschung des molekularen Aufbaus von Synapsen geleistet hat, um darüber hinaus eine Zeitleiste der entwicklungsbedingten Synapsenentstehung in Drosophila zu zeichnen. Durch die Nutzung einer Kombination aus in vivo live imaging, hochaufgelöster Mikroskopie, Biochemie, Elektrophysiologie und Genetik konnte er in diesem Zusammenhang unter anderem einen molekularen Schalter, der frühe fragile Synapsen in ausgereifte stabile Gebilde transferiert, identifizieren sowie Mechanismen protein-basierter transsynaptischer Kommunikation erforschen. Basierend auf Arbeiten von David Owald, die zu einem neuronalen Netzwerkmodell geführt haben, das sowohl das modalitätsspezifische Ablegen als auch den Abruf von positiven und negativen Gedächtnissen in Drosophila erlaubt, beschäftigt sich seine Arbeitsgruppe aktuell damit, die hier durch den Schilling Forschungspreis ausgezeichneten Erkenntnisse zur synaptischen Entstehung direkt in den Kontext gedächtnis- und motivationsrelevanter Plastizität zu setzen.

 

David Owald promovierte an der Universität Göttingen und forschte während dieser Zeit sowohl in Göttingen als auch an der Universität Würzburg und der CharitéUniversitätsmedizin Berlin. Danach verbrachte er einige Jahre an der Universität von Oxford. Seit 2016 leitet Dr. Owald eine Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe an unserem Institut.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Contact:

Schilling Prize of the German Neuroscience Association (NWG)



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